Jetzt Sitze ich seit Montag mit 16 anderen Fachkräften zusammen in der Fortbildung und Alle meckern, modern und schimpfen. Das ist so ärgerlich. Man hört nur negative Beispiele aus dem Alltag von Pflegekräften. Und das Schlimmste daran ist, dass sie so ja auch gegenüber Nicht-Pflegekräften argumentieren. Ja, da müssen wir uns nicht wundern, wenn es keinen Nachwuchs an Pflegerinnen gibt und Niemand diesen Beruf ausüben will... Das ist doch paradox!!! Wir brauchen einen Sicht- und Perspektivwechsel! Wieso immer negative Beispiele über z.B. Pflegeheime bringen und dann nach schieben: "Aber es gibt natürlich auch gute Heime" statt über die positiven Heime zu reden und im Abschluss zu erwähnen, dass es leider auch schlechte Heime bringt. Stellt doch mal heraus, warum ihr in der Pflege arbeitet, die schönen Erlebnisse, die positiven Dinge. Natürlich gibt es viel Verbesserungsbedarf und das soll man auch nicht verschweigen. Aber ich glaube, was Alles schlecht ist und falsch läuft, das ist in der Öffentlichkeit angekommen. Es ist an der Zeit, auch mal über die schönen und erfüllenden Dinge TU reden. Und das ist in erster Linie unsere Arbeit und Verantwortung.
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